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Artikel der Kategorie ‘Montessori’

Montessori Sensible Phasen richtig nutzen

August 02, 2010 Von: admin Kategorie: Montessori Noch keine Kommentare →

Nach der Montessori-Pädagogik durchlebt ein Kind während seiner Entwicklung verschiedene Phasen. In einigen steht es neuen Inhalten und verschiedenen Gegebenheiten besonders offen gegenüber. Diese Zeitfenster, die sich über wenige Tage, aber auch über mehrere Wochen erstrecken können, werden als sensible Phasen bezeichnet. In jüngster Vergangenheit hat sich ebenso die Bezeichnung sensitive Phasen durchsetzen können. Kinder können während dieser Zeit neue Zusammenhänge und Inhalte nicht nur schnell erlernen, sondern sie haben ebenso die Möglichkeit, sie rasch zu verarbeiten und zu verstehen.
Durch die Nutzung der sensiblen Phasen beeinflussen Eltern und Pädagogen aktiv die Entwicklung eines Kindes. Um den Interessengebieten der Jungen und Mädchen nachkommen zu können, entwickelte Maria Montessori spezielles Lernmaterial. Dieses orientiert sich an den unterschiedlichen bekannten sensiblen Phasen. Das Montessori Sinnesmaterial dient dem Einsatz während der Zeit, in der sich das Kind aktiv mit der Arbeit mit den eigenen Sinnen auseinandersetzt. Durch das Sinnesmaterial lernen Jungen und Mädchen, die ihnen zur Verfügung stehenden Sinne gezielt einzusetzen und anhand von diesen verschiedene Inhalte zu erlernen. Das Montessori Sinnesmaterial schult des Weiteren das zusammenhängende Denken der Kinder. So lernen Jungen und Mädchen Beziehungen zwischen Gegenständen und Sachverhalten zu verstehen. Weitere Montessori Materialien richten sich zum Beispiel an die mathematisch sensible Phase.

Polarisation der Aufmerksamkeit Montessori

Mai 06, 2010 Von: admin Kategorie: Montessori Noch keine Kommentare →

Mit der Polarisation der Aufmerksamkeit wird in der Montessori Pädagogik ein Phänomen bezeichnet, das sich auf die Konzentrationsspanne eines Kindes bezieht.

Maria Montessori war zu ihrer Zeit, wie viele andere Psychologen und Pädagogen auch, lange davon überzeugt, dass Kinder sich nur sehr kurze Zeit auf eine Sache konzentrieren können und dass sie sehr leicht abzulenken sind. Als sie jedoch selbst ein Kind beobachten konnte, das sich über lange Zeit einer sehr gewählten Aufgabe widmete, änderte sie ihre Meinung. Das Phänomen der Polarisation der Aufmerksamkeit beschreibt genau diesen Zustand, wenn ein Kind lange auf etwas konzentriert ist und sich durch nichts ablenken lässt.

Wichtig ist, laut Maria Montessori und der von ihr entwickelten Pädagogik, dass dem Kind Raum geboten wird, wo es in den Zustand der totalen Konzentration fallen kann, wo es den Zustand der Polarisation der Aufmerksamkeit erreichen kann. Das Kind darf auch nicht bei seiner Tätigkeit gestört werden, wenn sie so voller Konzentration und Hingabe ausgeführt wird, da der Prozess des Lernens sonst unterbrochen werden würde.

Ein entscheidender Faktor ist auch, dass das Kind selbst bestimmt, mit was es sich intensiv beschäftigt, selbst entscheidet, wie lange es sich mit der gewählten Tätigkeit auseinandersetzt und selbst beschließt, wann es fertig ist. Schließt das Kind die Tätigkeit ab, darf es nicht gedrängt werden fortzufahren. Das Kind braucht danach Ruhe, damit es den Prozess verarbeiten kann.

Das Montessori Material

April 23, 2008 Von: admin Kategorie: Montessori Noch keine Kommentare →

Das Montessori Material bildet eine wichtige Grundlage in der von Maria Montessori verstandenen Pädagogik. Es kommt heute in vielen Kindergärten und Schulen zum Einsatz und ist eine Alternative zu herkömmlichen Erziehung.

Das Montessori Material wird je nach Entwicklungsstand des Kindes eingesetzt und legt dabei großen Wert auf die aktive Beschäftigung mit diesem. Kinder sollen spielerisch, durch eigenes Erleben lernen.

Das von Maria Montessori entwickelte Material ist sehr vielfältig und damit kann ein breites Spektrum an Wissen vermittelt werden.

Beispielsweise wird mit den Sandpapierbuchstaben Lesen und Schreiben gelernt oder mit dem Goldenem Perlenmaterial Grundrechenarten begreifbar gemacht. Außerdem gibt es auch Übungen des praktischen Lebens, wie Wassergießen oder Händewaschen.

Lernstoff wird fühlend, sehen und hörend vermittelt. So wird es Kindern verständlicher und anschaulicher. Lernen macht ihnen Freude und regt sie an immer mehr zu erfahren.